Das Viertel auf einen Blick

  • Vorteile: Covent Garden vereint die Piazza, das Royal Opera House, Seven Dials und eine Vielzahl von West-End-Theatern in einem kompakten, gut zu Fuß erkundbaren Teil des Londoner Stadtzentrums.
  • Atmosphäre: Belebt, theatralisch, gepflegt, stark von Fußgängern frequentiert.
  • Die beliebtesten Aktivitäten: Beobachten Sie die Straßenkünstler auf der Covent Garden Piazza, erkunden Sie die Umgebung des Royal Opera House, besuchen Sie eine Vorstellung im Theatre Royal Drury Lane und schlendern Sie durch Seven Dials und Neal’s Yard.
  • Geeignet für: Erstbesucher, Theaterbesucher, Familien, kurze Aufenthalte im Stadtzentrum.
  • Benötigte Zeit: 2–4 Stunden oder einen ganzen Abend, falls Sie sich eine Vorstellung ansehen.
  • Beste Besuchszeit: An Wochentagen vormittags, wenn die Straßen ruhiger sind und sich Fotos leichter machen lassen; am frühen Abend, wenn Sie zum Abendessen und ins Theater kommen.
  • In der Nähe: Leicester Square, Soho, Trafalgar Square, Strand, Lyceum Theatre, Cambridge Theatre.

Die besten Aktivitäten in Covent Garden

💡 Profi-Tipp

Wenn Sie hier nur einen Abend Zeit haben, sollten Sie lieber einen Theaterabend einplanen, anstatt nur über den Markt zu schlendern. Covent Garden zeigt sich von seiner authentischsten Seite, wenn sich der Ansturm auf die Restaurants und die Menschenmengen zur Vorstellungszeit rund um die Drury Lane, den Strand und Seven Dials überschneiden.

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Warum sollten Sie Covent Garden besuchen?

West End theatres near Covent Garden
Covent Garden Piazza and Market Building
Historic market halls in Covent Garden
Walking routes around central London from Covent Garden
Covered arcades and indoor stops in Covent Garden
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Die wichtigsten Theater des West End befinden sich auf wenigen Straßen

Vom Theatre Royal Drury Lane aus können Sie die Theater Cambridge, Lyceum, Duchess, Novello und Vaudeville zu Fuß erreichen, ohne auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen zu sein. Das verändert die Art und Weise, wie Sie einen Abend in London planen: Abendessen, Theaterbesuch und Drinks lassen sich alle im Umkreis von wenigen Häuserblocks unterbringen.

Die Piazza dient nach wie vor als echter Orientierungspunkt

Covent Garden ist eines der wenigen Stadtviertel im Zentrum, in denen Besucher die Struktur sofort erfassen können, sobald sie den Hauptplatz betreten. Das Marktgebäude, die St.-Paul-Kirche und die umliegenden Arkaden erleichtern die Orientierung im Vergleich zu dem Gewirr der Gassen im nahegelegenen Soho.

Covent Garden entstand aus dem ehemaligen Londoner Obst- und Gemüsemarkt

Jahrhundertelang war dies ein aktiver Großhandelsmarkt und nicht nur eine Einkaufsadresse. Dieses Erbe prägt noch immer die überdachten Hallen, die Schmiedearbeiten, den weitläufigen zentralen Platz und die alten Marktparzellen, durch die Sie heute zwischen Cafés, Ständen und Einkaufspassagen schlendern.

Damit verfügen Sie über einen praktischen Ausgangspunkt im Zentrum von London, von dem aus Sie alles zu Fuß erreichen können

Leicester Square, Soho, Trafalgar Square und der Strand sind alle bequem zu Fuß zu erreichen. Wenn Sie es nicht mögen, Zeit mit wiederholten U-Bahn-Umstiegen zu verschwenden, lässt sich ein kurzer Städtetrip dank Covent Garden viel einfacher gestalten.

Bei schlechtem Wetter funktioniert es besser als in vielen zentralen Stadtteilen

Das überdachte Markthaus, Theaterfoyers, Museumsangebote und ein dichtes Netz an Cafés bieten Ihnen zahlreiche Ausweichmöglichkeiten im Innenbereich. Das spielt in London eine Rolle, wo schon ein halbtägiger Regenschauer den Alltag in Stadtvierteln lahmlegen kann, die stärker auf den öffentlichen Straßenverkehr allein angewiesen sind.

Die besten Möglichkeiten, Covent Garden zu erkunden

Eine gute Rundwanderung durch Covent Garden sollte die Piazza, die Bow Street, die Fassade des Royal Opera House, Neal’s Yard, Seven Dials und das Theaterviertel in Richtung Strand umfassen. In diesem Viertel spielen schon kleine Entfernungsunterschiede eine Rolle; daher ist ein Spaziergang der einfachste Weg, um zu verstehen, wie sich das Marktviertel in das West End einfügt.

Tipp

Wenn Sie möchten, dass Covent Garden mehr ist als nur ein Ort zum Einkaufen, buchen Sie eine Vorstellung direkt in diesem Viertel. Disneys „Hercules“ im Theatre Royal Drury Lane und „Matilda – Das Musical“ im Cambridge Theatre sorgen beide dafür, dass Sie den ganzen Abend auf den Beinen sind.

Disneys „Hercules“ oder „Matilda – Das Musical“

Tipps zur Planung Ihres Erlebnisses

Tipp

Wenn Sie Covent Garden als Ausgangspunkt für Ihren Aufenthalt im West End nutzen, sollten Sie lieber ein Erlebnis auf dem Fluss einplanen als einen weiteren Museumsbesuch. Kombitickets: Tickets für das London Transport Museum und das London Eye sind eine naheliegende Fortsetzung nach einem Vormittag im Markt- und Theaterviertel.

Kostenlose Aktivitäten in Covent Garden

Vorschlag für eine Besichtigungstour durch Covent Garden

Covent Garden ist so überschaubar, dass Sie den Kernbereich zu Fuß erkunden können, ohne denselben Weg zurückgehen zu müssen, wenn Sie am nördlichen oder östlichen Rand beginnen und sich in Richtung Piazza vorarbeiten. Der häufigste Fehler besteht darin, die gesamte Zeit auf dem Platz zu verbringen und dabei Seven Dials, Neal’s Yard und die Theaterstraßen zu verpassen, die dem Viertel erst seine Tiefe verleihen.

Tipps für einen Besuch in Covent Garden

  • Nutzen Sie zu den Stoßzeiten lieber die Haltestellen „Leicester Square“ oder „Tottenham Court Road“ anstelle der Haltestelle „Covent Garden“. Die Haltestelle Covent Garden liegt zwar in der Nähe, doch die Wartezeiten am Aufzug können mehr Zeit kosten, als man durch den Fußweg einspart.
  • Essen Sie nicht direkt auf der Piazza, es sei denn, die Lage ist Ihnen wichtiger als das Preis-Leistungs-Verhältnis. Wenn Sie ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis suchen, sollten Sie in die Henrietta Street, die Maiden Lane oder zum Seven Dials Market gehen.
  • Wenn Sie die schönsten Fotos vom Marktgebäude machen möchten, sollten Sie vor 10 Uhr in die obere Arkade gehen. Danach füllt sich der Platz schnell, und das Bild wirkt unruhig.
  • Neal’s Yard kann man leicht übersehen, wenn man nach einem imposanten Eingang sucht. Nähern Sie sich von der Monmouth Street oder den Short’s Gardens aus und achten Sie auf den schmalen Durchgang – es handelt sich nicht um eine quadratische Öffnung.
  • Planen Sie mindestens 90 Minuten zwischen Ihrer Reservierung für das Abendessen und dem Vorstellungsbeginn ein. Der Service vor Theaterbeginn ist in der Gegend um Covent Garden zügig, doch zwischen etwa 18:00 und 19:00 Uhr herrscht im gesamten Viertel reges Treiben.
  • An regnerischen Tagen sollten Sie Ihre Route so planen, dass Sie möglichst viele überdachte Haltestellen einbeziehen. Das Market Building, das London Transport Museum und die Foyers der nahegelegenen Theater ermöglichen es Ihnen, in Bewegung zu bleiben, ohne Ihren Plan ständig neu anpassen zu müssen.
  • Wenn Sie einen ruhigeren Blick auf die Piazza von der Seite der Kirche aus genießen möchten, stellen Sie sich lieber in die Nähe des Portikus der St.-Paulus-Kirche als in die Mitte des Platzes. Sie werden die Künstler, die Markthallen und weniger Hinterköpfe sehen.
  • Wenn Sie Covent Garden und die South Bank am selben Tag besuchen möchten, sollten Sie lieber über die Waterloo Bridge gehen, anstatt eine kurze U-Bahn-Fahrt zu machen. Die Route ist recht geradlinig und bietet Ihnen einen der schönsten Spaziergänge entlang der Skyline im Zentrum Londons.

Die besten Fotomotive in Covent Garden

View from Covent Garden Market Building arcade

Östliche obere Arkade des Marktgebäudes

Stellen Sie sich auf die Galerie im ersten Stock und blicken Sie nach Westen über den Platz.

Neals Yard colorful courtyard entrance
Seven Dials monument at dusk
St Pauls Church view over Covent Garden Piazza
Royal Opera House facade on Bow Street

Essen gehen in Covent Garden

💡 Profi-Tipp

Wenn Sie eine Mahlzeit suchen, die zum Tempo des Viertels passt, sollten Sie vor einer Vorstellung im Seven Dials Market essen, anstatt auf einen Tisch in letzter Minute auf der Piazza zu hoffen. Es geht schneller, ist für Gruppen einfacher und eignet sich besonders gut, wenn jeder etwas anderes essen möchte.

Sollten Sie in Covent Garden übernachten?

Kurze Antwort: Ja, wenn Sie mitten im Zentrum von London übernachten möchten und vorhaben, viel zu Fuß unterwegs zu sein. Es eignet sich am besten für Theaterbesucher und Neulinge, allerdings müssen Sie mit höheren Preisen und dem Lärm der Zuschauer rechnen.

  • Die Atmosphäre: Am frühen Morgen ist es ruhiger, als man vermuten würde, insbesondere rund um Seven Dials und in den Seitenstraßen im Norden. Das Nachtleben bleibt lebhaft, da die Drury Lane, der Strand und die nahegelegenen Theater dafür sorgen, dass in der Gegend auch nach Ladenschluss noch etwas los ist.
  • Die Logistik: Bei den Hotels handelt es sich hier eher um Boutique-Hotels, umgebaute ältere Gebäude und eine Handvoll gehobener Ketten als um große, preisgünstige Unterkünfte. Die Preise sind im Verhältnis zur Zimmergröße hoch, und aufgrund der historischen Bauweise kann es zu kleineren Aufzügen, engeren Fluren und lauteren Zimmern mit Blick auf die Straße kommen.
  • Ideal für: Ideal für Erstbesucher, Theaterliebhaber, Kurzaufenthalte und alle, die Soho, den Trafalgar Square und den Strand zu Fuß erkunden möchten. Weniger geeignet für preisbewusste Reisende, Menschen mit leichtem Schlaf oder alle, die ein ruhiges Wohnviertel mit großen Supermärkten und wenig Fußgängerverkehr am Abend suchen.
  • Top-Empfehlung: Buchen Sie eine Unterkunft in der Nähe von Seven Dials, Henrietta Street oder Floral Court, wenn Sie einen möglichst verkehrsgünstigen Ausgangspunkt wünschen. Sie befinden sich in unmittelbarer Nähe des Geschehens, vermeiden jedoch in der Regel den lautesten Abschnitt direkt auf der Piazza selbst.

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Häufig gestellte Fragen zu Covent Garden

Nein. Seven Dials ist ein Teilgebiet im Nordwesten von Covent Garden, dessen Mittelpunkt die Kreuzung der sieben Straßen und das Denkmal bilden. Covent Garden ist das größere Stadtviertel, zu dem auch die Piazza, das Royal Opera House, die Bow Street und die Theaterstraßen in Richtung Strand gehören.