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Westminster Abbey Gräber & Bestattungen | Historische Figuren & Denkmäler

Von prächtig gekrönten Königen bis hin zu Schriftstellern, an die man sich aufgrund ihrer Worte erinnert, bieten die Gräber in Westminster Abbey eine Reise durch die nationale Erinnerung. Hier ruht die Geschichte in Stein und bewahrt das Leben und das Vermächtnis der bemerkenswertesten Persönlichkeiten Großbritanniens für Generationen auf.

Ecke der Dichter

Diese Ecke der Westminster Abbey ist ein literarisches Wahrzeichen, in dem Schriftsteller, Dramatiker und Dichter begraben sind oder an die britische Kulturgeschichte über Jahrhunderte der Kunst und Phantasie erinnert wird.

  • Geoffrey Chaucer: Geoffrey Chaucer, der 1400 begraben wurde, verfasste Die Canterbury-Erzählungen und wurde der erste Schriftsteller, der hier begraben wurde und damit die dauerhafte Tradition von Poets' Corner begründete.
  • William Shakespeare: Shakespeares Denkmal in der Westminster Abbey von 1740 erinnert an seinen anhaltenden Einfluss auf Drama und Poesie, auch wenn sein eigentliches Grab in Stratford-upon-Avon liegt.
  • Charles Dickens: Charles Dickens wurde 1870 beigesetzt und ruht hier, obwohl er um Bescheidenheit bat. Dies symbolisiert die nationale Verehrung für seine Romane, die die Kämpfe der viktorianischen Gesellschaft einfangen.
  • Alfred, Lord Tennyson: Der 1892 verstorbene Alfred Tennyson war viktorianischer Poet Laureate und wurde durch Werke wie In Memoriam bekannt, in denen er kollektive Trauer und Widerstandskraft zum Ausdruck brachte.
  • Rudyard Kipling: Der 1936 verstorbene Rudyard Kipling wird für seinen Beitrag zur englischen Literatur durch Werke wie Das Dschungelbuch und denkwürdige Gedichte geehrt.

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Wissenschaftler, Staatsmänner und andere Berühmtheiten

Sir Isaac Newton

Das Denkmal für Newton, der 1727 begraben wurde, würdigt seine bahnbrechenden Arbeiten in den Bereichen Mathematik, Physik und Astronomie. Seine Anwesenheit in Westminster unterstreicht, dass Großbritannien die Wissenschaft als eine Kraft anerkennt, die die moderne Welt und das menschliche Verständnis der Natur prägt.

Charles Darwin

Das Grab von Darwin, der hier 1882 beigesetzt wurde, liegt in der Nähe von Newtons Grab, eine symbolische Paarung zweier revolutionärer Denker. Seine Theorie der Evolution durch natürliche Selektion definierte die Biologie neu und löste Debatten aus, die noch heute in Wissenschaft, Religion und Kultur nachhallen.

Stephen Hawking

Die Asche von Stephen Hawking wurde 2018 in der Nähe von Newton und Darwin beigesetzt. Seine Arbeiten über Schwarze Löcher und Kosmologie machten ihn zu einer der einflussreichsten wissenschaftlichen Stimmen der Neuzeit.

Georg Friedrich Händel

Obwohl in Deutschland geboren, wurde Händel zu einem der größten britischen Komponisten. Er wurde 1759 hier begraben und sein Denkmal würdigt seine Beiträge zur geistlichen und zeremoniellen Musik, einschließlich des Messias, der noch immer in der Abtei widerhallt, in der er oft auftrat.

Neville Chamberlain

Premierminister Neville Chamberlain, der 1940 starb, wurde während des Zweiten Weltkriegs in Westminster beigesetzt. Sein Grab spiegelt sein umstrittenes Vermächtnis wider. Man erinnert sich an seine Beschwichtigungspolitik, aber auch daran, dass er Großbritannien durch die frühen Kriegszeiten geführt hat.

David Livingstone

Der schottische Entdecker David Livingstone, der 1874 beigesetzt wurde, wurde für seine Kartierung Zentralafrikas und seinen Kampf gegen die Sklaverei geehrt. Sein Begräbnis in Westminster unterstreicht die Erforschung und den Humanismus als gefeierte Aspekte der britischen nationalen Identität.

Grabmalarchitektur und Symbolik

  • Mittelalterliche Grabmäler: Frühe Gräber zeigen oft Könige und Königinnen, die flach liegend geschnitzt sind und Kronen oder Rüstungen tragen. Diese Steinfiguren halfen den Menschen, sich genau daran zu erinnern, wie ihre Monarchen zu Lebzeiten aussahen.
  • Gotische Pracht: Unter Heinrich III. wurden Grabmäler mit hoch aufragenden Vordächern, gemalten Verzierungen und goldenen Details gebaut. Sie verwandelten Gräber in Kunstwerke, die die Gläubigen beim Betreten der Abtei blendeten.
  • Geschnitzte Symbole: Viele Denkmäler sind mit Schilden, Engeln oder Familiensymbolen versehen. Diese Schnitzereien erzählten den Besuchern, wer die Person war, was sie erreicht hatte und welcher Familie oder Dynastie sie angehörte.
  • Details aus der Renaissance: Im 16. Jahrhundert zeigten die Gräber lebensechte Porträts mit fließenden Gewändern und realistischen Gesichtern. Diese Entwürfe spiegeln ein neues Interesse an Individualität und persönlichem Vermächtnis in der Gedenkkunst wider.
  • Viktorianische Denkmäler: Spätere Bestattungen fügten Marmorstatuen und kunstvolle Inschriften hinzu. Diese viktorianischen Ergänzungen verleihen der Abtei einen Stilmix, der zeigt, wie sich der Geschmack bei der Ehrung der Toten im Laufe der Zeit verändert hat.

Besuchertipps

  • Schauen Sie hinter den Hochaltar: Der Schrein von Edward dem Bekenner ist teilweise versteckt. Gehen Sie vorsichtig um den Hochaltar herum, um eines der ältesten und heiligsten Gräber der Abtei zu entdecken.
  • Prüfen Sie die Etagenaufschriften: Viele Gräber liegen unter Ihren Füßen und sind nicht durch große Denkmäler gekennzeichnet. Achten Sie auf die Steinplatten im Boden, um übersehene Gräber zu entdecken.
  • Poets' Corner-Tafeln: Nicht jeder Schriftsteller hat eine volle Gruft. Einige, wie Shakespeare, haben nur Gedenktafeln. Wenn Sie die Inschriften aufmerksam lesen, erfahren Sie faszinierende Details über ihr literarisches Erbe.
  • Bringen Sie ein Fernglas mit: Einige Denkmäler sind hoch an den Wänden angebracht, vor allem spätere Königsgräber. Mit einem kleinen Fernglas lassen sich die Inschriften und Schnitzereien leichter bewundern.
  • Besuchen Sie die Cloisters: Hinter der Hauptkirche befinden sich im Kreuzgang die Gräber von Mönchen und frühen Figuren. Hier ist es ruhiger und man bekommt einen Einblick in die Ursprünge der Abtei.
  • Suchen Sie nach Familienverbindungen: Einige Gräber fassen Dynastien zusammen, wie Elisabeth I. und Maria I. Wenn Sie verstehen, wer neben wem liegt, fühlt sich die Geschichte der Abtei noch zusammenhängender an.
  • Check-in Karten von Abbey: Die Abtei verkauft detaillierte Karten, auf denen die Standorte der Gräber eingezeichnet sind. So können Sie sicher sein, dass Sie keine versteckten Denkmäler übersehen, an denen man leicht vorbeilaufen kann.

Häufig gestellte Fragen zu den Gräbern und Bestattungen in der Westminster Abbey

Über 3.300 Personen ruhen hier, darunter Monarchen, Dichter, Wissenschaftler und Staatsmänner, was sie zu einer der bedeutendsten Begräbnisstätten der Welt macht.