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Die „Kammer des Grauens“ bei Madame Tussauds: Ist sie gruselig?

Die „Chamber of Horrors“ ist die düstere Seite von Madame Tussauds London und widmet sich berüchtigten Verbrechern, realen Verbrechen und einigen der verstörendsten Geschichten der Hauptstadt. Sie unterscheidet sich deutlich von den Bereichen rund um Prominente, Filme und Superhelden, die es an anderen Stellen der Attraktion gibt.

Ist die „Kammer des Grauens“ bei Madame Tussauds denn nun tatsächlich beängstigend? Das kann beunruhigend sein, insbesondere weil die Geschichten auf echten Mordfällen und schweren Straftaten beruhen und nicht auf fiktivem Horror. Darüber hinaus umfasst es echte historische Exponate, die mit Verbrechen in Verbindung stehen, sowie düstere Kulissen und Lichteffekte. Das Museum empfiehlt den Besuch des Raums für Besucher ab 16 Jahren; sollte er Ihnen jedoch zu intensiv erscheinen, können Sie ihn auch umgehen.

Was ist die „Kammer des Grauens“ von Madame Tussauds?

Die „Chamber of Horrors“ ist ein eigener Bereich im Madame Tussauds London, der einige der berüchtigtsten Verbrecher und Verbrechen Großbritanniens aus den letzten 150 Jahren beleuchtet.

Im Gegensatz zum Rest des Museums, wo der Schwerpunkt weitgehend auf Prominenten, Königshäusern, Film, Musik und Popkultur liegt, befasst sich diese Ausstellung mit echten Verbrechen, Gewalt und Mord. Wachsfiguren werden neben nachgebildeten Schauplätzen und historischen Exponaten ausgestellt, um die Geschichten hinter einigen der berüchtigtsten Fälle Londons zu erzählen.

In der aktuellen Kammer sind folgende Persönlichkeiten vertreten:

  • Die Kray-Zwillinge, die berüchtigten Gangster aus Ost-London
  • John Christie, der Serienmörder, der mit dem Rillington-Place-Fall in Verbindung gebracht wird
  • John Haigh, bekannt als der „Acid-Bath-Mörder“
  • Dennis Nilsen, der in London junge Männer und Jungen ermordete
  • Jack the Ripper, dargestellt durch eine Figur, die auf der historischen Theorie rund um Aaron Kosminski basiert

In diesem Bereich sind zudem historische Exponate aus dem Archiv von Madame Tussauds zu sehen. Bei einigen davon handelt es sich um echte Gegenstände, die mit berüchtigten Verbrechen in Verbindung stehen, wodurch sich die Kammer von einer herkömmlichen Geisterhaus-Attraktion unterscheidet.

Figuren in der Kammer des Schreckens

Die „Chamber of Horrors“ widmet sich berüchtigten Verbrechern, realen Verbrechen und dunklen Kapiteln der Londoner Geschichte. Sie werden Wachsfiguren neben nachgestellten Schauplätzen und historischen Exponaten sehen, wobei jede Ausstellung Hintergrundinformationen zu den Menschen und den Fällen liefert, die dahinter stehen.

Jack the Ripper

Jack the Ripper ist einer der berüchtigtsten Namen, die mit dem viktorianischen London in Verbindung gebracht werden. Es wird angenommen, dass der unbekannte Mörder im Jahr 1888 in Whitechapel mindestens fünf Frauen ermordet hat. Die Figur bei Madame Tussauds ist Aaron Kosminski nachempfunden, einem der historischen Verdächtigen in diesem Fall.

Die Kray-Zwillinge

Ronnie und Reggie Kray waren berüchtigte Gangster aus East London, die in den 1950er und 1960er Jahren zu Bekanntheit gelangten. Beide wurden schließlich wegen Mordes für schuldig befunden und zu lebenslanger Haft verurteilt. Ihre Zahlen spiegeln den Schwerpunkt der Kammer auf echte Straftäter wider, deren Geschichten Teil der Londoner Kriminalgeschichte geworden sind.

John Christie und Rillington Place

John Christie ermordete mehrere Menschen in seiner Wohnung am Rillington Place in Notting Hill. Seine Verbrechen führten zudem zur ungerechtfertigten Verurteilung und Hinrichtung seines Nachbarn Timothy Evans. Die Kammer lässt den Rillington Place wiederaufleben und verleiht der Geschichte damit einen Rahmen, anstatt Christies Wachsfigur isoliert zu präsentieren.

John Haigh

John Haigh, bekannt als der „Acid-Bath-Mörder“, wurde wegen des Mordes an sechs Menschen zwischen 1944 und 1949 verurteilt. Er löste die Leichen seiner Opfer in Schwefelsäure auf, bevor er ihre Habseligkeiten an sich nahm. Seine Ausstellung ist Teil der umfassenderen Sammlung der Kammer, die berüchtigte Straftäter und historische Exponate zum Thema Kriminalität umfasst.

Dennis Nilsen

Dennis Nilsen wurde wegen Mordes an sechs Menschen und versuchten Mordes an zwei weiteren Personen verurteilt, nachdem er junge Männer und Jungen im Norden Londons getötet hatte. Sein Fall verdeutlichte zudem die Versäumnisse im Zusammenhang mit vermissten Personen und die damaligen Reaktionen der Behörden, wodurch seine Ausstellung in einen breiteren gesellschaftlichen Kontext gestellt wurde.

Wie gruselig ist die „Kammer des Schreckens“ im Madame Tussauds?

Die „Kammer des Grauens“ ist eher beunruhigend als im herkömmlichen Sinne gruselig. Seine Intensität beruht eher auf realen Kriminalgeschichten, düsteren Schauplätzen und sensorischen Effekten als auf herkömmlichen Horror-Klischees. Für manche Besucher kann die Tatsache, dass es sich bei diesen Geschichten um reale Personen und Ereignisse handelt, dazu führen, dass die Kammer beunruhigender wirkt als eine fiktive Geisterbahn.

Was macht die Kammer so beängstigend?

  • Echte Kriminalgeschichten: Die Sendung befasst sich mit berüchtigten Straftätern, Mordfällen und schweren Verbrechen, sodass die behandelten Themen beunruhigender wirken können als fiktiver Horror.
  • Dunkle Umgebung: Nachgestellte Tatort-Szenen, gedämpfte Beleuchtung und stimmungsvolle Effekte schaffen eine Atmosphäre, die sich deutlich vom Rest des Madame Tussauds unterscheidet.
  • Sinneswahrnehmungen: In einigen Bereichen der Kammer kommen blinkende oder stroboskopartige Lichter sowie laute Geräusche zum Einsatz, was für manche Besucher ein zusätzliches Maß an Intensität mit sich bringt.

Gibt es in der „Kammer des Grauens“ Schreckmomente oder drastische Darstellungen?

  • Keine klassischen Schreckmomente: Madame Tussauds beschreibt weder Schauspieler, die sich auf die Besucher stürzen, noch plötzliche Schreckmomente als Teil der Ausstellung.
  • Eher verstörend als blutrünstig: Im Vordergrund stehen dabei eher reale Themen wie Mord, Gewalt und schwere Straftaten als fiktive Monster oder blutige Darstellungen.
  • Echte Artefakte: Es werden echte Gegenstände ausgestellt, die mit berüchtigten Verbrechen in Verbindung stehen und die manche Besucher möglicherweise als noch befremdlicher empfinden als die Wachsfiguren selbst.

Ist die „Kammer des Schreckens“ für Kinder geeignet?

  • Empfohlen ab 16 Jahren: Madame Tussauds empfiehlt den „Chamber“-Bereich für Besucher ab 16 Jahren, da dort Themen wie Mord, Gewalt und schwere Straftaten behandelt werden.
  • Jüngere Kinder können diesen Teil überspringen: Kinder können Madame Tussauds weiterhin besuchen, sollten den Saal jedoch meiden, falls der Inhalt für sie ungeeignet ist.
  • Für Familien leicht zu vermeiden: Eine alternative Route führt zum nächsten kinderfreundlichen Abschnitt, sodass das Überspringen der Kammer keinen Einfluss auf den weiteren Verlauf des Besuchs hat.

Für wen ist die „Kammer des Grauens“ im Madame Tussauds geeignet?

Ideal für Besucher, die:

✔ Entdecken Sie echte Kriminalfälle und die Geschichte der Kriminalität

✔ Sie interessieren sich für Jack the Ripper und das viktorianische London

✔ Ich ziehe echte historische Geschichten fiktiven Horrorgeschichten vor

✔ Möchten Sie eine etwas unkonventionellere Seite von Madame Tussauds kennenlernen?

✔ Sie haben kein Problem mit Geschichten, in denen es um Mord und schwere Straftaten geht

✔ sind mindestens 16 Jahre alt und haben keine Bedenken hinsichtlich der sensorischen Wirkungen

Wer möchte darauf vielleicht verzichten?

✘ Sie sind mit kleinen Kindern zu Besuch

✘ Verbrechen oder Mord im wirklichen Leben sind besonders erschütternd

✘ Sie mögen keine dunklen oder beunruhigenden Umgebungen

✘ Blinkende oder stroboskopartig leuchtende Lichter verursachen Probleme

✘ Laute Geräusche oder sensorische Reize sind schwer zu ertragen

✘ Sie sind schwanger oder leiden an einer Herzerkrankung oder unter Bluthochdruck

Madame Tussauds rät Besuchern, die empfindlich auf laute Geräusche oder blinkende Lichter reagieren oder unter sensorischer Überempfindlichkeit leiden, sowie Personen mit Bluthochdruck, Herzerkrankungen oder Schwangeren ausdrücklich davon ab, die Kammer zu betreten.

Tipps für den Besuch der „Kammer des Grauens“

Mit ein wenig Planung lässt sich die Kammer leichter erkunden, insbesondere wenn Sie mit Personen unterwegs sind, die unterschiedliche Toleranzgrenzen gegenüber Horror oder Kriminalfällen haben.

  • Bitte beachten Sie die Altersempfehlung: Madame Tussauds empfiehlt den Besuch des „Chamber“-Bereichs für Besucher ab 16 Jahren; daher sollten Familien im Voraus entscheiden, ob jüngere Familienmitglieder den alternativen Rundgang nehmen sollen.
  • Machen Sie sich ein Bild davon, worauf Sie sich einlassen: Da sich die Ausstellung mit tatsächlichen Mordfällen, Gewalt und schweren Straftaten befasst, ist sie eher für Besucher geeignet, die sich mit düsteren historischen Themen wohlfühlen.
  • Achten Sie auf Stroboskopeffekte: Im Bereich „Jack the Ripper“ kommen intensive Stroboskopeinsätze zum Einsatz; Besucher mit photosensibler Epilepsie oder einer Empfindlichkeit gegenüber blinkenden Lichtern sollten diesen Bereich daher meiden.
  • Nehmen Sie sich Zeit für die Ausstellungen: Schauen Sie über die Wachsfiguren hinaus und richten Sie Ihr Augenmerk auf die nachgestellten Schauplätze und historischen Exponate, die den Kriminalfällen einen zusätzlichen Kontext verleihen.
  • Besuchen Sie den Ort bei Bedarf als Gruppe: Sollten einige Mitglieder Ihrer Gruppe eintreten wollen, andere hingegen nicht, kann die Kammer über den alternativen Weg umgangen werden.
  • Betrachten Sie den Besuch insgesamt im richtigen Zusammenhang: Die Kammer ist nur ein Teil von Madame Tussauds. Sobald Sie die Attraktion verlassen, kehrt diese zu ihrem breiter gefassten Angebot aus Prominenten, Filmen, Musik, Königshäusern und thematischen Erlebnissen zurück.

Häufig gestellte Fragen zur „Kammer des Grauens“ von Madame Tussauds

Es mag beunruhigend sein, wird jedoch nicht als herkömmliche Geisterhaus-Attraktion präsentiert. Die größte Spannung entsteht durch echte Kriminalgeschichten, Inhalte mit Mordbezug, düstere Schauplätze, historische Artefakte und sensorische Effekte.