Die „Chamber of Horrors“ ist ein eigener Bereich im Madame Tussauds London, der einige der berüchtigtsten Verbrecher und Verbrechen Großbritanniens aus den letzten 150 Jahren beleuchtet.
Im Gegensatz zum Rest des Museums, wo der Schwerpunkt weitgehend auf Prominenten, Königshäusern, Film, Musik und Popkultur liegt, befasst sich diese Ausstellung mit echten Verbrechen, Gewalt und Mord. Wachsfiguren werden neben nachgebildeten Schauplätzen und historischen Exponaten ausgestellt, um die Geschichten hinter einigen der berüchtigtsten Fälle Londons zu erzählen.
In der aktuellen Kammer sind folgende Persönlichkeiten vertreten:
- Die Kray-Zwillinge, die berüchtigten Gangster aus Ost-London
- John Christie, der Serienmörder, der mit dem Rillington-Place-Fall in Verbindung gebracht wird
- John Haigh, bekannt als der „Acid-Bath-Mörder“
- Dennis Nilsen, der in London junge Männer und Jungen ermordete
- Jack the Ripper, dargestellt durch eine Figur, die auf der historischen Theorie rund um Aaron Kosminski basiert
In diesem Bereich sind zudem historische Exponate aus dem Archiv von Madame Tussauds zu sehen. Bei einigen davon handelt es sich um echte Gegenstände, die mit berüchtigten Verbrechen in Verbindung stehen, wodurch sich die Kammer von einer herkömmlichen Geisterhaus-Attraktion unterscheidet.