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Lohnt sich ein Besuch im Tottenham Hotspur Stadium?

Das Erste, was einem auffällt, ist die Größe der Schüssel und wie fest sie sich immer noch anfühlt. Stahl, Glas und steile Sitzreihen lenken den Blick auf das Spielfeld, während sich die Südtribüne hinter einem der Tore wie eine Wand erhebt. Selbst wenn der Ort leer ist, herrscht dort eine angespannte, auf ein Ereignis ausgerichtete Atmosphäre.

Es wurde erbaut, um das „White Hart Lane“ zu ersetzen, ohne dabei das Heimatgefühl des Vereins zu verlieren, und gleichzeitig als ganzjährig nutzbare Veranstaltungsstätte für NFL-Spiele, Konzerte und Touren zu dienen. Dieser Anspruch erklärt das versenkbare Spielfeld, die überdimensionalen Hallenbereiche und die ungewöhnliche Mischung aus der Intimität des Fußballs und der Technik für Großveranstaltungen.

Der Reiz liegt nicht nur darin, ein modernes Stadion zu sehen, sondern auch darin, zu verstehen, wie sorgfältig es konzipiert wurde, damit sich die 62.000 Zuschauer dem Geschehen ganz nah fühlen. Sie werden mit einem klareren Verständnis dafür nach Hause gehen, warum dieses Stadion die Sichtweise Londons auf die Stadiongestaltung verändert hat.

Überspringen Sie diesen Punkt, wenn: Sie ein Fußballmuseum mit starkem historischem Bezug bevorzugen oder steile Sitzreihen, Sicherheitskontrollen und große Veranstaltungsorte nicht mögen.

Ein kurzer Überblick über die Geschichte des Tottenham Hotspur Stadiums

  • 1899: White Hart Lane wird als Heimstadion von Tottenham Hotspur eröffnet und etabliert den Standort als langfristigen Sitz des Vereins im Norden Londons.
  • 2007: Tottenham beginnt damit, seine Pläne für ein größeres Ersatzstadion, das für Fußball und ganzjährige Veranstaltungen konzipiert ist, öffentlich zu konkretisieren.
  • 2017: White Hart Lane wird nach dem letzten Spiel der Herren-Erstligamannschaft geschlossen, um das Gelände für eine vollständige Neugestaltung freizumachen.
  • 2018: Der Neubau steht kurz vor der Fertigstellung, wobei das versenkbare Spielfeldsystem und die Südtribüne die Identität des Projekts prägen.
  • 2019: Das Tottenham Hotspur Stadium wird auf derselben Grundfläche offiziell eröffnet und ersetzt das alte Stadion durch eine Spielstätte mit 62.000 Sitzplätzen.
  • Heute: Das Stadion dient als ganzjähriges Ausflugsziel und ist Gastgeber für Spiele der Spurs, NFL-Spiele, Konzerte, Touren und Erlebnisse auf der Dachterrasse.

Wer hat das Tottenham Hotspur Stadium gebaut?

Tottenham Hotspur beauftragte Populous damit, das Stadion so zu gestalten, dass es mehr als nur ein Fußballstadion ist. Unter dem Vorsitz von Daniel Levy lautete der Auftrag, eine ganzjährig nutzbare Veranstaltungsstätte für Fußball, die NFL, Konzerte und Touren zu errichten und dabei die emotionale Verbundenheit des Vereins mit dem Standort White Hart Lane zu bewahren.

Populous, das Sportarchitekturbüro, das bereits mehrere bedeutende internationale Sportstätten entworfen hat, hat das Tottenham Hotspur Stadium vor allem unter den Gesichtspunkten Flexibilität und Atmosphäre gestaltet und nicht allein aus Nostalgie. Das Design verbindet eine auf Großveranstaltungen ausgelegte Besucherführung mit engen Sichtlinien, sodass das Gebäude sowohl Gastgeber für NFL-Spiele als auch für Konzerte ist, ohne dass an normalen Spieltagen das Gefühl entsteht, vom Football abgekoppelt zu sein.

Zusätzliche Informationen zum Tottenham Hotspur Stadium

Das neue Stadion stellt keinen vollständigen Bruch mit White Hart Lane dar. Eines der bewegendsten Details findet sich in der Eingangshalle, wo Materialien aus dem alten Stadion in die Bausubstanz des neuen integriert wurden. Es ist eine unauffällige Wahl, die man leicht übersieht, wenn man hastig vorbeigeht, doch sie verändert die emotionale Atmosphäre des Ortes. Für langjährige Anhänger mildert dies den Schock der Moderne. Für Erstbesucher wird dadurch deutlich, warum das Stadion eher den Eindruck vermittelt, tief verwurzelt zu sein, als einfach nur neu zu wirken.

Häufig gestellte Fragen zum Tottenham Hotspur Stadium

Ja, vor allem, wenn Ihnen modernes Stadiondesign genauso am Herzen liegt wie Fußball. Das verstellbare Spielfeld, die Südtribüne und das Dacherlebnis verleihen dem Besuch eine größere Anziehungskraft als ein gewöhnlicher Stadionbesuch.